Der Beginn des Zweiten Weltkrieges

Nachdem die Wehrmacht im März 1939 auch die übrige Tschechoslowakei besetzt hatte, führte Hitlers letzte Provokation in den Zweiten Weltkrieg: Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Armee Polen. England und Frankeich erklärten Deutschland zwei Tage später den Krieg, ohne anschließend wesentliche militärische Anstrengungen zu unternehmen. Vielmehr gelang es der modernen und auf einen schnellen Angriffskrieg vorbereiteten Wehrmacht, nach dem Sieg über Polen nacheinander Dänemark und Norwegen zu erobern und im Sommer 1940 die Niederlande, Belgien und Frankreich zu besetzen.
Im Spätsommer 1940 schlug die englische Royal-Airforce die deutsche Luftwaffe dann aber zurück. Alle deutschen Pläne die Insel zu erobern mussten als aussichtlos verworfen werden. Winston Churchill (1874 - 1965) war zum Premierminister gewählt worden und als deutsche Bomber den Krieg gegen die englische Zivilbevölkerung begannen wurde er zum charismatischen Führer des westlichen Widerstandes gegen Hitler-Deutschland.

Josef Stalin, seit 1922 Staats- und Parteichef der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR oder kurz Sowjetunion), durfte nach einem Pakt mit Hitler 1939 in den östlichen Teil Polens einmarschieren. Als die Wehrmacht am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfiel, war Stalin so überrascht, dass er nur zögerlich die Führung der militärischen Gegenwehr übernahm. Mit dem Feldzug im Osten Europas wollte Hitler neuen Lebensraum für seine germanische „Herrenrasse“ schaffen. Viele Angehörige des kommunistischen Parteiapparates wurden hingerichtet, was für einen deutschen Plan spricht, die ihrer Führung beraubte Bevölkerung als eine Art Sklavenvolk zu unterjochen. 

 
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